Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Nutzung des Portals GreenCalm.eu und Bestellungen bei der Malteser Apotheke Düsseldorf.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
GreenCalm by Malteser Apotheke – Inhaber Apotheker Aiham Zamar e.K.
Stand: 20.06.2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bestellungen und Verträge, die über die von GreenCalm betriebenen Online-Shops und elektronischen Vertriebswege abgeschlossen werden, insbesondere über:
sowie über weitere von GreenCalm ausdrücklich als eigene Verkaufs- oder Bestellplattformen ausgewiesene Vertriebswege.
(2) Anbieter und Vertragspartner ist:
GreenCalm by Malteser Apotheke – Inhaber Apotheker Aiham Zamar e.K.
Reisholzer Straße 50
40231 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 211 224 700
E-Mail: info@greencalm.de
(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
Unternehmer ist gemäß § 14 BGB eine natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(4) Diese AGB gelten in der zum Zeitpunkt der jeweiligen Bestellung gültigen und dem Kunden zugänglich gemachten Fassung.
(5) Für bereits geschlossene Verträge gilt grundsätzlich diejenige AGB-Fassung, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses wirksam einbezogen wurde. Spätere Änderungen dieser AGB werden nicht rückwirkend Bestandteil bereits geschlossener Verträge.
(6) Individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB.
§ 2 Warenangebot und Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Waren und Arzneimitteln im Online-Shop stellt grundsätzlich kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, selbst ein verbindliches Angebot abzugeben.
(2) Der Kunde kann die gewünschten Waren in den virtuellen Warenkorb legen und vor Abschluss der Bestellung sämtliche Bestelldaten überprüfen und, soweit technisch vorgesehen, korrigieren.
(3) Mit Betätigung der hierfür vorgesehenen und eindeutig auf eine Zahlungspflicht hinweisenden Schaltfläche, insbesondere „Zahlungspflichtig bestellen“ oder einer gleichwertigen Formulierung, gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Kaufvertrages ab (§ 312j Abs. 3 BGB).
(4) Der Eingang der Bestellung wird dem Kunden unverzüglich elektronisch bestätigt.
(5) Die automatische Eingangsbestätigung stellt grundsätzlich noch keine Annahme des Angebots dar, sofern sie nicht ausdrücklich zugleich die Annahme des Vertragsangebots erklärt.
(6) Der Vertrag kommt zustande, wenn wir das Angebot des Kunden ausdrücklich annehmen oder die bestellte Ware zum Versand an den Kunden übergeben, sofern nicht bereits zuvor eine ausdrückliche Vertragsannahme erfolgt ist.
(7) Eine automatisch erzeugte Bestellbestätigung kann insbesondere dann zugleich als Annahmeerklärung gelten, wenn dies aus dem Inhalt der Nachricht eindeutig hervorgeht.
(8) Bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln steht die Durchführung der Bestellung zusätzlich unter dem Vorbehalt, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Abgabe erfüllt sind.
(9) Die pharmazeutische Prüfung, Rezeptprüfung und sonstigen gesetzlichen Prüfungen bleiben auch nach Eingang einer Bestellung vorbehalten.
(10) Soweit eine Bestellung aufgrund zwingender gesetzlicher oder pharmazeutischer Vorgaben nicht ausgeführt werden darf, wird der Kunde hierüber informiert. Bereits geleistete Zahlungen werden, soweit kein anderweitiger Anspruch besteht, erstattet.
§ 3 Besondere Bestimmungen für Arzneimittel
(1) Für die Bestellung, Prüfung, Abgabe und den Versand von Arzneimitteln gelten neben diesen AGB insbesondere die Vorschriften des Arzneimittelgesetzes (AMG), des Apothekengesetzes (ApoG), der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO), der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) sowie sonstige einschlägige arzneimittel-, apotheken- und gesundheitsrechtliche Vorschriften in ihrer jeweils geltenden Fassung.
(2) Arzneimittel werden nur abgegeben, wenn die hierfür jeweils erforderlichen gesetzlichen und pharmazeutischen Voraussetzungen erfüllt sind.
(3) Bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln ist insbesondere eine gültige Verschreibung erforderlich.
(4) Ein vom Kunden übermitteltes Foto, ein Scan oder eine sonstige Abbildung eines Rezepts kann – soweit technisch und rechtlich zulässig – zur Vorprüfung dienen. Eine gesetzlich erforderliche Originalverschreibung oder ein gültiges elektronisches Rezept wird dadurch nicht ersetzt.
(5) Vor der Abgabe kann eine pharmazeutische Prüfung insbesondere hinsichtlich Plausibilität, Dosierung, Wechselwirkungen, Kontraindikationen, Missbrauchsrisiken und sonstiger arzneimittelbezogener Bedenken erfolgen.
(6) Bestehen begründete pharmazeutische, arzneimittelrechtliche oder sonstige gesetzliche Bedenken gegen die Abgabe, kann die Abgabe zurückgestellt oder verweigert werden.
(7) Eine Abgabe darf insbesondere nicht erfolgen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für die Abgabe nicht erfüllt sind oder ein begründeter Verdacht auf Fälschung, Missbrauch oder eine sonstige unzulässige Verwendung besteht.
(8) Die gesetzlichen Pflichten zur Beratung und Information des Kunden bleiben unberührt.
§ 4 Medizinisches Cannabis und sonstige besonders regulierte Arzneimittel
(1) Für medizinisches Cannabis und andere Arzneimittel, für die besondere gesetzliche Anforderungen gelten, sind zusätzlich sämtliche einschlägigen gesetzlichen Vorschriften einzuhalten.
(2) Die Abgabe erfolgt nur nach der jeweils erforderlichen Prüfung und Dokumentation.
(3) Die Apotheke kann eine Abgabe verweigern oder zurückstellen, wenn dies aufgrund gesetzlicher, pharmazeutischer oder arzneimittelsicherheitsbezogener Gründe erforderlich ist.
(4) Insbesondere können Bestellungen bei begründetem Verdacht auf Fälschung, Missbrauch, unzulässige Mehrfachbestellungen, unzulässige Mengen oder sonstige Abgabehindernisse nicht ausgeführt werden.
(5) Gesetzliche Vorschriften haben im Falle eines Widerspruchs stets Vorrang vor diesen AGB.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Online-Shop angegebenen Preise.
(2) Die angegebenen Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit Umsatzsteuer anfällt.
(3) Zusätzlich anfallende Versandkosten werden dem Kunden vor Abschluss der Bestellung angezeigt.
(4) Welche Zahlungsarten zur Verfügung stehen, wird im jeweiligen Bestellprozess angezeigt.
(5) Soweit keine abweichende Zahlungsfrist vereinbart wurde, ist der Kaufpreis spätestens zu dem auf der Rechnung oder Zahlungsaufforderung angegebenen Fälligkeitstermin zu entrichten.
(6) Bei Nutzung eines Zahlungsdienstleisters gelten ergänzend dessen im Bestellprozess einbezogene Zahlungsbedingungen und Datenschutzhinweise.
§ 6 Zahlungsdienstleister
(1) Je nach verfügbarer Zahlungsart können Zahlungen insbesondere über Stripe oder Mollie abgewickelt werden.
(2) Die Zahlungsabwicklung kann eine Übermittlung der für die Zahlung erforderlichen Daten an den jeweils ausgewählten Zahlungsdienstleister erfordern.
(3) Maßgeblich sind ergänzend die jeweiligen Zahlungs- und Datenschutzinformationen des eingesetzten Zahlungsdienstleisters.
§ 7 Versand und Lieferung
(1) Der Versand erfolgt grundsätzlich innerhalb Deutschlands, soweit im jeweiligen Shop nichts anderes angegeben wird und der Versand rechtlich zulässig ist.
(2) Für den Versand von Arzneimitteln gelten insbesondere die Anforderungen des § 11a ApoG und § 17 ApBetrO.
(3) Arzneimittel werden so verpackt, transportiert und ausgeliefert, dass ihre Qualität und Wirksamkeit erhalten bleibt und die jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden.
(4) Der Versand erfolgt grundsätzlich über DHL oder DHL Express, soweit die jeweilige Versandart für die konkrete Ware geeignet und verfügbar ist.
(5) Bei Arzneimitteln kann die Auswahl der Versandart aus Gründen der Arzneimittelsicherheit, Temperaturführung, Zustellbarkeit oder aufgrund sonstiger gesetzlicher Anforderungen eingeschränkt werden.
(6) Soweit erkennbar ist, dass eine gesetzlich vorgesehene Versandfrist nicht eingehalten werden kann, wird der Kunde hierüber in geeigneter Weise informiert.
(7) Die gesetzlich erforderliche Sendungsverfolgung wird über das jeweils eingesetzte Versandunternehmen ermöglicht.
(8) Die besonderen gesetzlichen Anforderungen an Arzneimittelversand, insbesondere nach § 11a ApoG und § 17 Abs. 2a ApBetrO, bleiben unberührt.
§ 8 Zweitzustellung
(1) Soweit es sich um den Versand von Arzneimitteln im Rahmen des erlaubten Versandhandels handelt, wird eine gesetzlich erforderliche kostenfreie Zweitzustellung entsprechend § 11a ApoG und § 17 Abs. 2a ApBetrO gewährleistet.
(2) Weitergehende Ansprüche des Kunden und gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
(3) Eine kostenpflichtige erneute Zustellung darf nur verlangt werden, soweit hierfür nach den gesetzlichen Vorschriften eine entsprechende Grundlage besteht und es sich nicht um eine gesetzlich vorgeschriebene kostenfreie Zweitzustellung handelt.
§ 9 Nichtzustellbarkeit und Annahmeverzug
(1) Der Kunde ist verpflichtet, eine zutreffende und vollständige Lieferanschrift anzugeben.
(2) Kann eine Lieferung aufgrund einer vom Kunden zu vertretenden falschen oder unvollständigen Anschrift, einer unbegründeten Annahmeverweigerung oder eines sonstigen vom Kunden zu vertretenden Umstands nicht zugestellt werden, gelten die gesetzlichen Vorschriften über den Annahmeverzug (§§ 293 ff. BGB).
(3) Bei Arzneimitteln sind zusätzlich die besonderen gesetzlichen Vorgaben für Lagerung, Rücksendung, Wiedereinlagerung und erneute Abgabe zu beachten.
(4) Arzneimittel, die aufgrund gesetzlicher oder pharmazeutischer Vorgaben nicht erneut in den Verkehr gebracht werden dürfen, werden entsprechend den gesetzlichen Anforderungen behandelt.
(5) Ein Anspruch des Kunden auf eine erneute Abgabe eines Arzneimittels besteht nur, soweit dies gesetzlich und pharmazeutisch zulässig ist.
§ 10 Lieferbeschränkungen und Arzneimittelsicherheit
(1) Wir können die Durchführung einer Bestellung zurückstellen, wenn eine sichere Abgabe oder Lieferung aufgrund besonderer Umstände nicht gewährleistet werden kann.
(2) Dies kann insbesondere bei erkennbaren pharmazeutischen Bedenken, Transportproblemen, außergewöhnlichen Temperaturbedingungen, Sicherheitsrisiken oder sonstigen gesetzlichen Abgabehindernissen der Fall sein.
(3) Zwingende gesetzliche Pflichten der Apotheke bleiben unberührt.
§ 11 Eigentumsvorbehalt
(1) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises unser Eigentum, soweit ein Eigentumsvorbehalt gesetzlich zulässig und auf die jeweilige Ware anwendbar ist.
(2) Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Beschränkungen.
§ 12 Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 ff. BGB zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift.
(2) Ein Widerrufsrecht besteht nicht, soweit eine gesetzliche Ausnahme nach § 312g Abs. 2 BGB vorliegt.
(3) Dies betrifft insbesondere die dort gesetzlich geregelten Fälle, beispielsweise:
- Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB);
- Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde (§ 312g Abs. 2 Nr. 2 BGB);
- versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde (§ 312g Abs. 2 Nr. 3 BGB).
(4) Ein Widerrufsrecht wird nicht allein deshalb ausgeschlossen, weil es sich um ein Arzneimittel handelt.
(5) Ob eine konkrete Ware unter eine gesetzliche Ausnahme fällt, richtet sich nach den tatsächlichen Umständen und den gesetzlichen Voraussetzungen.
(6) Soweit ein Widerrufsrecht besteht, gelten die gesetzlichen Bestimmungen und die gesonderte Widerrufsbelehrung.
§ 13 Gewährleistung und Mängelrechte
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
(2) Gegenüber Verbrauchern werden die gesetzlichen Gewährleistungsrechte durch diese AGB nicht eingeschränkt.
(3) Verbraucher werden gebeten, die Lieferung nach Erhalt auf offensichtliche Transportschäden und erkennbare Abweichungen zu prüfen. Eine unterlassene Prüfung lässt gesetzliche Gewährleistungsrechte unberührt.
(4) Für Unternehmer gelten ergänzend die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten nach § 377 HGB.
§ 14 Pharmazeutische Beratung
(1) Die Apotheke erfüllt die gesetzlichen Beratungs- und Informationspflichten.
(2) Für den Versandhandel werden die gesetzlich erforderlichen Möglichkeiten zur pharmazeutischen Beratung bereitgestellt.
(3) Bei Problemen mit der Anwendung eines Arzneimittels soll der Kunde unverzüglich mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt Kontakt aufnehmen.
(4) Bei akuten medizinischen Notfällen ist unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
(5) Eine pharmazeutische Beratung ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
§ 15 Zahlungsverzug
(1) Gerät der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere § 286 BGB.
(2) Gegenüber Verbrauchern gelten die besonderen gesetzlichen Voraussetzungen für den Eintritt des Verzugs.
(3) Im Verzugsfall können Verzugszinsen nach § 288 BGB verlangt werden.
(4) Gegenüber Verbrauchern beträgt der gesetzliche Verzugszinssatz fünf Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz.
(5) Bei Rechtsgeschäften ohne Beteiligung eines Verbrauchers gilt der gesetzliche Zinssatz nach § 288 Abs. 2 BGB, soweit die Voraussetzungen hierfür vorliegen.
(6) Wir können außerdem Ersatz desjenigen Schadens verlangen, der uns durch den Zahlungsverzug entstanden ist und nach den gesetzlichen Vorschriften als Verzugsschaden erstattungsfähig ist.
(7) Hierzu können insbesondere erforderliche und angemessene Kosten der außergerichtlichen und gerichtlichen Rechtsverfolgung gehören, soweit deren Ersatz gesetzlich geschuldet ist.
(8) Dies kann insbesondere angemessene Kosten für:
- zulässige Mahnungen,
- Rechtsanwälte,
- Inkassodienstleister,
- gerichtliche Mahnverfahren,
- Gerichtsvollzieher,
- sonstige zur Rechtsverfolgung erforderliche Maßnahmen
umfassen.
(9) Kosten werden nicht verlangt, soweit deren Erstattung gesetzlich ausgeschlossen oder nicht geschuldet ist.
§ 16 Forderungsmanagement, Inkasso und Rechtsverfolgung
(1) Wir sind berechtigt, offene und fällige Forderungen selbst geltend zu machen oder zur außergerichtlichen oder gerichtlichen Durchsetzung an geeignete Dritte zu übergeben.
(2) Hierzu können insbesondere eingesetzt werden:
- Inkassodienstleister,
- Rechtsanwälte,
- Rechtsanwaltskanzleien,
- Forderungsmanagementunternehmen,
- gerichtliche Mahnstellen,
- Gerichte,
- Gerichtsvollzieher,
- sonstige hierzu gesetzlich befugte Stellen.
(3) Die Auswahl des jeweiligen Dienstleisters erfolgt nach unserem Ermessen und kann jederzeit geändert werden.
(4) Soweit gesetzlich zulässig, können Forderungen zur Einziehung oder Durchsetzung auch an Dritte abgetreten oder übertragen werden.
(5) Zur Prüfung und Durchsetzung einer Forderung dürfen, soweit erforderlich und rechtlich zulässig, insbesondere folgende Daten und Unterlagen übermittelt werden:
- Name und Anschrift,
- Kontaktdaten,
- Kunden- und Bestellnummer,
- Rechnungsnummer,
- Rechnung,
- Bestellinformationen,
- Vertragsinformationen,
- Rechnungsbetrag,
- Fälligkeit,
- Zahlungsstatus,
- Mahnungen,
- Zahlungsnachweise,
- Liefernachweise,
- relevante Kundenkommunikation,
- sonstige zum Nachweis der Forderung erforderliche Unterlagen.
(6) Die Übermittlung erfolgt nur im Umfang, der für den jeweiligen Zweck erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist.
(7) Soweit Unterlagen Angaben enthalten, die Gesundheitsdaten oder andere besondere Kategorien personenbezogener Daten darstellen können, werden diese nur übermittelt, soweit eine geeignete gesetzliche Grundlage besteht und die konkrete Übermittlung erforderlich ist.
(8) Soweit die Forderung ohne Gesundheitsdaten nachgewiesen und durchgesetzt werden kann, werden Gesundheitsdaten nicht an den jeweiligen Forderungsdienstleister übermittelt.
(9) Eine pauschale oder darüber hinausgehende Weitergabe sämtlicher Kunden- oder Rezeptdaten findet nicht statt.
§ 17 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte
(1) Verbrauchern stehen Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte nach den gesetzlichen Vorschriften zu.
(2) Gegenüber Unternehmern ist die Aufrechnung mit Gegenforderungen nur zulässig, soweit diese unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind oder die Gegenforderung aus demselben Vertragsverhältnis stammt.
(3) Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
§ 18 Haftung
(1) Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Wir haften unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haften wir nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(4) Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(5) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(6) Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleibt unberührt.
§ 19 Datenschutz
(1) Personenbezogene Daten werden nach den geltenden Datenschutzvorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), verarbeitet.
(2) Bei Bestellungen und der Abgabe von Arzneimitteln können Gesundheitsdaten verarbeitet werden. Die besonderen gesetzlichen Anforderungen nach Art. 9 DSGVO werden eingehalten.
(3) Einzelheiten ergeben sich aus unserer Datenschutzerklärung.
§ 20 Aufbewahrung und Dokumentation
(1) Vertrags-, Bestell-, Rechnungs-, Zahlungs-, Versand- und sonstige Unterlagen werden nur so lange gespeichert, wie dies für die jeweiligen Zwecke erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben ist.
(2) Gesetzliche Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten, insbesondere aus Steuerrecht, Handelsrecht, Apothekenrecht und Arzneimittelrecht, bleiben unberührt.
§ 21 Alternative Streitbeilegung
Wir sind nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung hierzu besteht.
Die frühere EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung besteht seit dem 20. Juli 2025 nicht mehr.
§ 22 Anwendbares Recht
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gegenüber Verbrauchern gilt die Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(3) Das UN-Kaufrecht findet keine Anwendung.
§ 23 Gerichtsstand
(1) Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(2) Gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters Gerichtsstand.
§ 24 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
§ 25 Änderungen und maßgebliche Fassung
(1) Änderungen dieser AGB gelten grundsätzlich nur für zukünftige Bestellungen.
(2) Für eine konkrete Bestellung ist diejenige AGB-Fassung maßgeblich, die zum Zeitpunkt der Bestellung wirksam einbezogen wurde.
(3) Wir dokumentieren die jeweils verwendeten Fassungen unserer AGB in geeigneter Weise.
GreenCalm by Malteser Apotheke – Inhaber Apotheker Aiham Zamar e.K.
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Stand: 20.06.2026